Días de Cine 2019

Zum 7. Mal bringt Días de Cine eine herausragende Auswahl aktueller Filmproduktionen
Lateinamerikas nach Frankfurt am Main.
Preisgekrönte Lang- wie Kurzfilme werden in der Originalsprache mit Untertiteln im Kino des DFF vom 8. bis 10. November 2019 gezeigt.
Täglich werden auch Regisseur*innen zu Gast sein, um mit dem Publikum über ihre Filme zu sprechen.
Lateinamerikanische Köstlichkeiten runden die Festival-Atmosphäre ab.
Ein Schwerpunkt dieses Jahres sind Frauen, die vor wie hinter der Kamera starke Überwindungsgeschichten erzählen. Auf der Leinwand zu sehen sind „Heldinnen“ wie die Tänzerinnen aus dem Dokumentarfilm FULLHACHEDE, eine junge Mutter auf der Suche nach ihrem gestohlenen Kind in CANCIÓN SIN NOMBRE oder die Schriftstellerin und Intellektuelle aus LOS ADIOSES, die in ihrem Beruf gegen eine von Männern dominierte Gesellschaft kämpft. Auch kleine Mädchen wie die Protagonistinnen von MIRIAM MIENTE und CENIZA NEGRA müssen, trotz ganz unterschiedlicher Umfelder, stark sein und zu der Zukunft ihrer Familien Stellung nehmen.
Ein weiterer Fokus dieser Edition sind Themen wie Auswanderung, Rückkehr und Fremdheitserfahrung – manchmal sogar zu Hause. Der haitianische Steevens muss in PERRO BOMBA sein Leben in Chile neu anfangen, genau wie Amparo und ihre Kinder, die in LOS SILENCIOS vor dem bewaffneten Konflikt in Kolumbien fliehen müssen. Auch Ramira hat ihr Haus in Missiones verlassen bei FERN VON UNS, und sie kehrt zurück, nur um zu erfahren, dass sie dort fast eine Fremde geworden ist. Und der Protagonist bei JOSÉ fühlt sich sogar daheim fremd, denn wegen der Religiosität seiner Mutter kann er nicht er selbst sein.
Diese Filmauswahl zeigt auch, wie der Austausch zwischen Ländern besonders innerhalb des Kontinents immer großer wird. Es geht nicht nur darum, aus Finanzierungsgründen Koproduktionen zu schließen – was schon lange gang und gäbe ist. Sondern auch um Regisseur*innen, die wegen der eigenen Biografie oder aus persönlichem Interesse länderübergreifend arbeiten. Die Deutschen Laura Bierbrauer und Verena Kuri haben in Argentinien schon studiert, bevor sie FERN VON UNS – wo es auch um deutsche
Einwanderer in Südamerika geht – dort gedreht haben. Der Chinese Li Cheng ist extra für seinen Film JOSÉ nach Guatemala gegangen. Die gebürtige Argentinierin Sofía Quirós drehte vor CENIZA NEGRA schon andere Kurzfilme in Costa Rica. Und die Brasilianerin Beatriz
Seigner – deren erster Spielfilm in Indien gedreht wurde – ist dieses Mal an die Grenze zu Kolumbien und Peru gegangen, um LOS SILENCIOS fast nur auf Spanisch zu drehen, was für die brasilianische Filmlandschaft außergewöhnlich ist.
In schwierigen Zeiten, in denen die politischen Spektren immer stärker voneinander getrennt erscheinen, ist es wichtig, an unserem Einfühlungsvermögen zu arbeiten und gegen Vorurteile vorzugehen, um ein friedliches Zusammenleben für Alle zu schaffen – über die nationalen Grenzen hinaus. Filme bieten keine einfachen Lösungen, aber sie helfen uns, wichtige Fragen zu stellen und über unterschiedliche Realitäten nachzudenken. Dazu laden wir Sie bei Días de Cine ein. Wie jedes Jahr bleibt das Festival ein wichtiger Ort für die reiche zeitgenössische Filmproduktion Lateinamerikas, die sonst leider nur begrenzt in deutschen Kinos zu sehen ist. Viele Entdeckungen und Erlebnisse erwarten Sie im roten Kinosaal des
DFF.

* Días de Cine & Lateinamerika Rebelde feiern zusammen das Lateinamerikanische Film Festival.

Mixtura wird eine Party, auf der mann die Vielfalt der urbanen Musik genießen wird, so charakteristisch wie die „Lateinamerika Rebelde Party„. Darüber hinaus wird mann mit diesem neuen Konzept auch Reggeton, Dembow, Salsa, brasilianischen Funky, elektro-lateinamerikanischen Tanz, Ska, Rock und Cumbia aus dem gesamte lateinamerikanische Kontinent tanzen.

Die Party hat das Privileg als besonderen Gast Daniel Puente Encina (Chile), Sänger, Gitarrist, Produzent, Filmkomponist und Schauspieler zu präsentieren, bekannt für internationale Musikprojekte und insbesondere für seine Soundtracks der Kino-Erfolge des berühmten deutsch-türkischen Regisseurs Fatih Akin, unter anderem für sein gefeiertes Sozialdrama „Gegen die Wand“.

Mit Mixtura beginnt ein neues Konzept in Frankfurt, wo alle tanzen werden.

Ort: Amarula Bar
Stiftstraße 22, 60313 Frankfurt am Main-Stadt
Datum: 9. November 2019
Zeit: 22:00 Uhr

Vorverkauf: Eintritt online kaufen: 10 € https://giorgiovargas.wixsite.com/misitio/mixtura

Abendkasse € 13

 

+ info https://www.dias-de-cine.de/ 

https://www.facebook.com/events/515779985865104/

 

Freitag 8. November 14-16 Uhr

Podiumdiskussion

Podiumsdiskussion: „Miradas al margen: ficción y documental en el cine joven latinoamericano“

Mit den Regisseuren:

Juán Cáceres (Chile)

Carolina Navas (Colombia)

Verónica Kuri (Alemania)

Vorstellung: Prof. Dr. Roland Spiller

Moderation: Prof. Dr. Karen Genshow

Campus der Wolfgang Goethe Universität Frankfurt.

Seminarhaus, SH 0.105

**Die Podiumsdiskussion wird auf Spanish**

Freier Eintritt. Ohne Anmeldung. In Spanischer Sprache.

 

Programm:

 

After PArty:

 

About Author - Rohkomm Web Master

Keine Kommentare

Sorry comments are closed for this Post.